Was man in Coimbra besuchen sollte.

Sein geschichtsträchtiges Ambiente ist Grund genug für einen Besuch. Coimbra hat sehr viel zu bieten – im Folgenden finden Sie einige Beispiele. Die traditionelle Universitätsstadt bietet auch ein reichhaltiges historisches und kulturelles Angebot.

Universidade de Coimbra

Die Universität von Coimbra zählt zu den ältesten Europas. Sie wurde im Jahre 1290 von König Dionysius in Lissabon gegründet und übersiedelte 1537 schließlich nach Coimbra, wo sie in den Gebäuden des Palácio Real Medieval ein neues Zuhause fand. Während der Herrschaft von Johann V. und Josef I. wurde diese Institution großen Reformen unterzogen – nicht nur auf Bildungsebene sondern auch in Zusammenhang mit dem Bau neuer Gebäude im barocken und neoklassischen Stil. Der Sala dos Capelos oder Kapellensaal ist der größte Saal der Universität, in dem die feierlichen akademischen Zeremonien abgehalten werden. Die barocke Bibliothek Biblioteca Joanina, die im 18. Jahrhundert unter der Herrschaft von Johann V. errichtet wurde, verfügt über ein Tor, auf dem das Landeswappen zu sehen ist. Sie umfasst etwa 250.000 Werke.

Pessoas em frente a um edifício histórico com torre de relógio.
Vista de uma cidade com edifícios históricos e vegetação ao redor.

MOSTEIRO DE SANTA CLARA A NOVA

Das Kloster Santa Clara a Nova, das zu Ehren der Schutzheiligen von Coimbra im Volksmund auch Kloster Heilige Elisabeth von Portugal genannt wird, wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ersetzte das alte mittelalterliche Kloster Santa Clara a Velha, das den regelmäßigen Überschwemmungen des Flusses Mondego zum Opfer gefallen war. Es ist ein bedeutsames Werk der portugiesischen Kunst der Zeit zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert und beherbergt die Überreste der Heiligen Königin Elisabeth, der Gründerin des ursprünglichen Klosters.

IGREJA DO MOSTEIRO DE SANTA CRUZ

Diese wurde im Jahre 1131 vom der Augustiner-Chorherren (Regularkanoniker) mit Unterstützung der Könige Alfons Heinrich und Sancho I. gegründet. Letztere sind dort auch begraben.

Fachada de igreja histórica com detalhes arquitetônicos ornamentados.
Ruínas monásticas antigas com céu azul ao fundo.

IGREJA DO MOSTEIRO DE SANTA CLARA A VELHA

Dieser gotische Tempel, am linken Ufer des Flusses Mondego gelegen und sehr tief gebaut, wurde Ende des 13. Jahrhunderts errichtet und im 17. Jahrhundert infolge der ständigen Überschwemmungen des Flusses verlassen. Kürzlich wurde die Kirche einem Sanierungs – und Aufwertungsprogramm unterzogen.

SÉ VELHA (ANTIGA CATEDRAL)

Der heutige Tempel datiert aus der Mitte des 12. Jahrhundert. Die Kathedrale wurde 1184 eröffnet und im romanischen Stil von Coimbra errichtet. Es handelt sich um ein Projekt des französischen Meisters Robert. Die Kirche weist einen robusten und symmetrischen Außenbereich mit spärlichen Öffnungen auf und ist mit Zinnen versehen.

Antiga catedral com arcos e torre central, arquitetura histórica em pedra.
Arco de pedra em rua estreita com lojinhas e portas antigas.

TURM TORRE DE ALMEDINA

Dieser oberhalb des Almedina-Bogens errichtete Turm diente zur Bewachung und Verteidigung des Hauptzugangstors im Inneren der Stadtmauer.

PÁTIO DA INQUISIÇÃO

Der Hof der Inquisition verdankt seinen Namen dem historisch und architektonisch bedeutsamen Gebäudekomplex, in dem von 1566 bis zu seiner Abschaffung im Jahr 1821 das Inquisitionstribunal tagte.

Vista panorâmica de cidade com rio e prédios históricos ao fundo.
Edificação histórica com detalhes arquitetônicos ornamentados sobre céu azul.

PORTUGAL DOS PEQUENITOS

Das am 8. Juni 1940 eröffnete Portugal dos Pequenitos ist ein Spiel-, Lern- und Tourismuspark, der von Bissaya Barreto konzipiert und vom Architekten Cassiano Branco entworfen wurde.

BOTANISCHER GARTEN

Die Errichtung dieser Anlage, die als schönster botanischer Garten des Landes gilt, ist dem Marquis von Pombal zu verdanken. Abgesehen von den zahlreichen Attraktionen, die einen Besuch rechtfertigen, bietet er auch eine Vielzahl an Dekorelementen wie etwa Brunnen und Statuen.

Escadarias cercadas por plantas e palmeiras, com aqueduto ao fundo.